Tag der Demokratiegeschichte im Haus Posen

Veröffentlichung

Die Veranstaltung im Haus Posen zum Tag der Demokratiegeschichte wurde um 11 Uhr durch Fuldatals Bürgermeister Tore Florin eröffnet, der in seiner Ansprache vor ca. 50 Besuchern ermahnte das Demokratie nicht selbstverständlich ist, sondern sie immer wieder erarbeitet und erkämpft werden muss.

Ansgar Kemmann , der Koordinator der Bundesstiftung "Orte der deutschen Demokratiegeschichte", übergab anschließend York Hilgenberg, dem 1. Vorsitzenden des Museumsvereins, eine Plakette die das Haus Posen zukünftig als einen Ort der deutschen Demokratiegeschichte auszeichnet. Herr Kemmann sprach dann kurz über die Geschichte des Vereins und die Bedeutung der Währungsreform als Beitrag zur Errichtung einer stabilen Demokratie.

Dann wurde es praktisch: Der Bürgermeister, Herr Kemmann und York Hilgenberg brachten gemeinsam die Plakette der Bundesstiftung "Orte der deutschen Demokratiegeschichte" am Haus Posen an.

Im Anschluss folgte dann ein Vortrag von York Hilgenberg zum Thema "Notwendigkeit der Währungsreform 1948", danach war dann auch das Café geöffnet und die Besucher konnten sich mit Kaffee und Kuchen stärken.

Matthias Endres von der Bundesbank hielt dann um 14 Uhr einen Vortrag zum Thema "Währungsstabilität als Demokratiebaustein" in dem er erläuterte wie wichtig eine funktionierende Währung für eine stabile Demokratie ist.

Weitere Angebote wie ein Erzählcafé, eine Diskussionsrunde und Filmdokumente der Nachkriegszeit wurden leider nicht wie erhofft angenommen.