Internationaler Museumstag 2026 im Haus Posen in Rothwesten

Ankündigung

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die Geschichte der deutschen Währungsreform von 1948 und die besondere Bedeutung Rothwestens für die Nachkriegsgeschichte zu informieren.  Der Internationale Museumstag stand bundesweit unter dem Motto „Museen entdecken“ und sollte auf die kulturelle Bedeutung der Museen aufmerksam machen. Auch das Haus Posen öffnete bereits ab 10.30 Uhr seine Türen für interessierte Gäste aus der Region und darüber hinaus.  Im Mittelpunkt des Interesses standen die Vorträge des 1. Vorsitzenden York Hilgenberg zur Geschichte und der Vortrag des Präsidenten der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Hessen Dr. Ulf Slopek. Er referierte zum Thema „Warum es so wichtig ist, dass Zentralbanken unabhängig sind –und was Rothwesten damit zu tun hat“. Der engagierte und lebendige Vortrag stieß auf großes Interesse und es ergaben sich danach einige Fragen und Diskussionen. Anschließend wurde der von dem Fuldataler Holger Maschke gestaltete neue Gedenkstein zur Erinnerung an das „Konklave von Rothwesten“ und die Entstehung der D-Mark zusammen mit Dr. Slopek und York Hilgenberg enthüllt. Die Verantwortlichen des Museumsvereins zeigten sich mit dem Verlauf des Museumstages zufrieden. Der Internationale Museumstag habe erneut gezeigt, wie wichtig historische Erinnerungsorte für die Vermittlung von Geschichte und demokratischen Werten seien.  Das Museum Währungsreform 1948 erinnert seit vielen Jahren an die historischen Ereignisse des Jahres 1948 und zählt heute zu den bedeutenden erinnerungskulturellen Einrichtungen in Nordhessen.

25/5/2026